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Januar 26
GfWM-Positionspapier Wissensmanagement und Enterprise 2.0 

Für uns als Intranetagentur ist es immer interessant, wie andere die Themen Enterprise 2.0 und Wissensmanagement beleuchten, wie z.B. die Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. in ihrem Positionspapier: 

GfWM-Positionspapier Wissensmanagement und Enterprise 2.0.

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Die Intention des Positionspapieres wird auf der Homepage des GfWM (Fachteam Wissensmanagement) mit folgendem Kommentar beschrieben: "...da im Bereich Enterprise 2.0, das weitestgehend mit IT-Werkzeugen belegt ist, die gleiche Hype-Gefahr besteht, wie um die Jahrtausendwende, bringt die GfWM in diesem Positionspapier die Begriffe "Enterprise 2.0" und "Wissensmanagement" zusammen."
Januar 23
Gedanken aus der IPI: Der Weg zur Vertrauenskultur

​Unser Kollege Michael Ludwig Höfer hat sich auf seinem Blog Gedanken zum Thema Enterprise 2.0 gemacht:

"Von Alexander Stocker fand ich vor kurzem einen (Gast-)Artikel, an den ich nach einem Kundenworkshop letzthin wieder denken musste, als es sinngemäß um folgende Frage ging: „Welche Vorteile haben Mitarbeiter von Enterprise 2.0?“: Diese Überlegungen teile ich in zwei Artikel auf, sonst würde es für das Format Blog zu lang.
 
Stocker bezieht sich auf die vorgebliche Marktdurchdringung von Wikis, Weblogs und sozialen Netzwerken im Kontext von Unternehmen (Enterprise 2.0):“Enterprise 2.0: Viele reden davon – wenige tun es auch“… Basierend auf einer Studie von McKinsey berichtet das CIO-Magazin von mittlerweile hohen Verbreitungsraten von Web 2.0-Werkzeugen in Unternehmen“. Stocker macht deutlich dass die vorgestellten Zahlen zum einen nicht repräsentativ seien, zum anderen – man muss es immer wieder sagen – das Vorhandensein der Technik nicht kausal deren (kompetente) Verwendung bedeutet.
 
„Haben“ ist nicht „Anwenden“. Stocker verwendet eine Art von dreistufigem Reifegradmodell:
  1. Erste Experimentieren mit Social Media im Unternehmen [...]
  2. Systematische Einführung und operativer Einsatz von Social Media im Unternehmen [...]
  3. Strategischer und langfristiger erfolgreicher Einsatz von Social Media im Unternehmen [...]
Gut finde ich an diesem Modell, dass es ergebnisorientierten strukturierten Einsatz der Werkzeuge beinhaltet, und das Vorhandensein einer Strategie (das Wissen Wofür?, und wie das Ziel erreicht werden könnte).
 
Mensch Technik Organisation
(C) Wikipedia, "MTO-Modell"
 
Wenn ich im nächsten Schritt an das MTO-Modell denke (Gesamtsystem aus Mensch, Technik, Organisation), dann sehe ich in diesem Reifegradmodell die Ebene der „Organisation“ unter der Prämisse dass die „Technik“ vorhanden ist. Was sie tatsächlich mittlerweile oft ist. Hier sehe ich auch viele Unternehmen. Was fehlt ist aber der Aspekt „Mensch“, den ich synonym zu „Kultur“ verstehe und verwende.
Ich für mich meine, dass „Kultur“ von diesen drei Aspekten der letzte und anspruchsvollste ist.
  1. Die Technik ist relativ leicht besorgt und in den Griff zu bekommen.
  2. Die Entwicklung einer prozessual-orientierten Strategie zu Einführung und Nutzung in die Organisation ist anspruchsvoller, aber auch noch relativ leicht. Denn der Anspruch ist eher handwerklicher Natur, aber sicher weniger auf mentaler Ebene.
  3. Deshalb halte ich den kulturellen Aspekt für den anspruchsvollsten. Diese Ebene ist reflexiv, und verlangt vom Management die Auseinandersetzung mit der eigenen mentalen Grundeinstellung. Mit dem Weltbild, eigenen Erfahrungen, Wünsche und auch Ängsten.
Das bringt im nächsten Schritt die Frage mit sich, was denn mit „Kultur“ in dem Zusammenhang überhaupt gemeint ist? Welchen Unterschied der Umgang mit Menschen macht, in Bezug auf die erfolgreiche und nutzenstiftende Verwendung von Web 2.0-Werkzeugen?
 
Für mich und mein Denken war ein Artikel von Stefan Hagen im Projektblog zur „Angst vor Fehlern!“ ein Schlüsseltext, der mein Denken beeinflusst hat. Aus leider auch ihm unbekannter Quelle zeigt er eine Gegenüberstellung von prototypischer „Misstrauenskultur“ vs. „Vertrauenskultur“:
 
Misstrauenskultur vs. Vertrauenskultur
Folgende Aspekte der Vertrauenskultur finde ich im Hinblick auf die erfolgreiche und nutzenstiftende Verwendung von Web 2.0-Werkzeugen besonders interessant, wenn wir „Technik“ und „Organisation“ als gegeben voraussetzen:
  • Systemisches Paradigma, Organisation als lebendes System, Lernende Organisation
  • Organisation zur Aktivierung des Leistungspotentials motivierter Mitarbeiter, Eigenkontrolle
  • Flache Hierarchie, Typ Selbstorganisation
  • Geringe Regelungsdichte, Beschränkung auf generelle Werte und Normen [in klarem Rahmen]
Meine These(n) dazu wäre(n):
  • Erst unter solchen Bedingungen bieten Web 2.0-Werkzeuge im Unternehmen einen Mehrwert, der über eine Erweiterung des Bestehenden hinausgeht.
  • Mitarbeiter werden Web 2.0-Werkzeuge nur dann effizienzsteigernder einsetzen, wenn sie für sich vom Potential überzeugt sind.
  • Mitarbeiter werden Web 2.0-Werkzeuge erst dann mit Überzeugung nutzen, wenn solche Bedingungen gegeben sind.
  • Wir entwickeln uns dahin, aber bis zur „Vertrauenskultur“ wird es noch etwas dauern.

 Den ganzen Beitrag sowie die Fortsetzung können Sie hier nachlesen.

Januar 20
Das ist neu in der Nintex Workflow 2010 Version 2.3

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Mit der Version 2.3 hat unser Partner Nintex seine Workflow-Erweiterung für SharePoint ein weiteres Mal verbessert. Folgende Funktionalitäten vereinfachen die Bedienbarkeit:

Vereinfachtes Workflow Design
  • Die „Run Now“ Funktionalität ermöglicht den Test der Workflowverbindungen, ohne dass dafür der gesamte Workflow ausgeführt werden muss.
  • Sie können jetzt einfach via Kontextmenü definierte Funktionen im Workflow aktivieren oder deaktivieren. Ressourcenschonend können so Workflows unter kontrollierten Bedingungen getestet werden.
  • Der XML-Picker macht die Abfrage von InfoPath Formularen und XML-Quellen einfacher.

Workflow in der Cloud

  • Auf Nintex Live Cloud Dienste und Aktionen direkt aus dem Workflow Designer zugreifen.
  • Einfaches Verbinden der lokalen SharePoint Umgebung mit Office 365.
  • Integration interessanter Cloud Dienste (Twitter-Anbindung, Währungsrechner, Drop-box Synchronisierung,…).
Mehr Informationen erhalten Sie in diesem Dokument WhatsNewInNW2010v2-3_Flyer.pdfWhatsNewInNW2010v2-3_Flyer.pdf oder via E-Mail an j.reith@ipi-gmbh.com
Januar 12
Treffen Sie die IPI auf der Konferenz für Verbandsarbeit 2.0

​In einer Woche ist es soweit - treffen Sie die IPI am 19.1. auf der Konferenz für Moderne Verbandsarbeit & Social Media in Berlin!

„Aus der Praxis, für die Praxis – Überprüfen Sie Ihre Lösungsansätze und entwickeln Sie neue!“

19. Januar in Berlin im MELIÃ BERLIN Friedrichstraße 103, Berlin

Social Media ist weit mehr als Facebook, Twitter und Co.; Für eine nachhaltig erfolgreiche, moderne, ITK gestützte Verbandsarbeit sind die Strategien, Prozesse und Technologien hinter den nach außen sichtbaren Maßnahmen von entscheidender Bedeutung!

Diese Konferenz hat als Leitmotiv eine aus der Praxis gespeiste, erweiterte Perspektive auf Verbandsarbeit 2.0, die ihren Blick auch auf die dafür erforderlichen Stretegien, Prozesse, Ressourcen und IT-Infrastrukturen richtet.

Die Veranstaltung wendet sich an führende Verbandsvertreter aus Geschäftsführung, Kommunikation, IT, Mitgliederservices, und Management.

Renomierte Vertreter einflussreicher Branchen-, Personen- und Dachorganisationen zeigen anhand von Fallbeispielen Potenziale und Risiken von Social Media und damit verbundenen Maßnahmen im Umfeld von Verbänden.

In zwei Praxisworkshops werden anschließend die Voraussetzungen und Auswirkungen von Social Media sowie den damit verdundenen organisatorischen und IT-Maßnahmen detailliert beleuchtet, ausgearbeitet und diskutiert.

Am Solution Desk können Sie mit uns in Kontakt treten und sich über Einsatzpotenziale von SharePoint für Verbände informieren.

Melden Sie sich hier noch heute an!

Dezember 16
Unser neuer Internetauftritt ist online!

​Wir starten neu positioniert als Intranetagentur und mit neuer Homepage in das Jahr 2012. Wir freuen uns auf Ihre Meinung zu unserem neuen Webauftritt als Kommentar dieses Artikels.

Werfen Sie jetzt einen Blick auf unsere neue Webseite!

Das Team der IPI wünscht Ihnen schon jetzt ein erfolgreiches Jahr 2012!

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Dezember 08
Social Media Governance - Das Thema bei unserem Besuch des Bitkom-Arbeitskreises

In folgendem Blogbeitrag hat unser Kollege Michael Ludwig Höfer seine Eindrücke des Bitkom-Arbeitkreises "Social Media" zum Thema Governance zusammengefasst. Der Artikel ist auch auf seinem privaten Blog zu finden.

"Die Vorträge und Präsentationen des Bitkom-Arbeitskreises "Social Media" waren durch die Bank weg hörenswert und anregend. TOP 3 auf der Agenda war einer meiner Favoriten: Anne Linke, die die Studie „Social Media Governance 2011″ vorstellte (Link zu Blogartikel).

1.) Interessant fand ich zum einen als Consultant mit Schwerpunkt „Collaboration“ die Gegenüberstellung von drei Ansätzen zur Definition von „Goverance“:
  1. Governance im Allgemeinen Sinne seien alle Kontroll- und Koordinationsmechanismen, mit dem Ziel zum Management der Interdependenzen
  2. Corporate Governance sei die Gesamtheit aller Rahmenbedingungen zur Führung und Kontr130px-mto.jpgolle des Unternehmens
  3. Social Media Governance seien alle formellen und informellen Rahmenbedingungen für das Handeln der Mitglieder einer Organisation im Web. Das beinhalte auch konkrete Regeln
Die dritte Definition finde ich insofern überzeugend, als das sie am besten den Dreiklang aus Technik, Organisation und Mensch aufgreift. Obwohl die ganze Studie nur die externe Verwendung von Social Media zum Gegenstand hat, fand ich diese Definition daher gleichermaßen geeignet zur Beschreibung der Steuerung interner Verwendung. Ein guter Einstieg.
 

 2.) Laut Fr. Linke legt die Studie nahe, dass es einen eindeutigen Zusammenhang gäbe zwischen Governance und den vorhandenen Social Media-Aktivitäten, bezogen auf Umfang und Qualität. Aus meiner Sicht ist das für uns Consultants von Bedeutung, denn es unterstreicht wie wichtig Rahmenbedingungen sind, damit Social Media im Unternehmen funktioniert. Ich meine auch, dass sich das auf den internen Einsatz übertragen lässt, denn „Enterprise 2.0″ ist umgangssprachlich auch nur der interne Einsatz der gleichen Werkzeuge, die sonst als „Social Media“ bezeichnet werden.

3.) -> Die grundsätzliche Feststellung, welche Bedeutung ein Governance-Konzept für den Erfolg hat, führt geradewegs zur nächsten Frage: Für die Arbeit als Consultants war für mich vor allem der Aspekt interessant, wieviel Prozent der befragten Unternehmen eigentlich ein richtiges Governance betreiben? Denn: mit welchen Kompetenzen kann man als Berater rechnen? Was können wir beim Kunden voraussetzen, was die Bereitschaft zum strategischen Einsatz eben auch „kollaborativer“ Werkzeuge anbetrifft?
 
Fr. Linke hatte dazu eine Folie dabei, die ich recht ernüchternd fand:
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 In 70 % aller befragten Unternehmen gab es 2011 noch keine entwickelten Governance-Strukturen. Das deutet darauf hin, dass man als Consultant nach wie vor auch Aufbauarbeit leisten muss.

Der nächste Aspekt bezieht sich auf die Rahmenbedingungen, die für einen erfolgreichen Einsatz gegeben sein müssen. Zwar bezieht sich auch hier wieder alles auf den externen Einsatz (Marketing und Vertrieb), trotzdem ist es für uns als CG Collaboration interessant. Hier die Übersicht der Rahmenbedingungen:

rahmenbedingungen-fc3bcr-einsatz-von-sm.png
Besonders interessant fand ich die Bedingung „Partizipative/dialogorientierte Unternehmenskultur“. Denn aus meiner Sicht handelt es sich dabei um eine Grundvoraussetzung, um beim Einsatz von Sharepoint „Collaboration“ und „MySite“ so richtig zum fliegen zu bringen. Das begründe ich auch gern ausführlicher in den Kommentaren.

Umso interessanter, dass ausgerechnet dieser Aspekt in seiner Verbreitung als einziger im letzten Jahr abgenommen hat. Das fand ich ebenfalls ernüchternd:
 
rahmenbedingen-fc3bcr-einsatz-von-sm-ii.png
Wenn ich es richtig verstanden habe, begründete Fr. Linke das damit, dass bei vielen Firmen vermutlich am Anfang der Social Media-Nutzung die Euphorie überwog, weswegen Freiheiten gewährt worden seien, die jetzt stärkeren Beschränkungen Platz machen.
 
Ich nehme das an, denn zum einen zeigte die Studie ja einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Governance und erfolgreichem Einsatz von Social Media (siehe oben). Und zum anderen hätten ja über 70 % der untersuchten Unternehmen bis heute keine richtige Governance.
 
Schlussfolgerung: Partizipation ohne (transparente und akzeptierte) Regeln hat nicht funktioniert. Die Verwendung der Werkzeuge ohne klaren Ordnungsrahmen hat sich sogar ein Stück weit nachteilig auf die Unternehmenskultur ausgewirkt. Für mich ein Hinweis darauf wie wichtig dieser Ordnungsrahmen von Anfang an ist."
 
Danke an Michael Ludwig Höfer für die anschauliche Schilderung seiner Eindrücke.

 

November 03
Durch SharePoint-Analysen Potenziale erkennen und handeln

Optimieren Sie ihr SharePoint-Portal durch den Einsatz eines Analyse-Werkzeuges. Unser Partner Intlock stellt Ihnen im folgenden Video die SharePoint Marketing Suite vor:

[[BLOGVIDEO:http://www.youtube.com/v/iLJ0Ir2Kmcc?version=3&hl=de_DE]]

Sollten Sie mehr Informationen zu diesem nützlichen Werkzeug benötigen oder an einer Demo interessiert sein, wenden Sie sich bitte per E-Mail an j.reith@ipi-gmbh.com

Oktober 11
Starke Stimmen der IPI beim IOM-Summit 2011

​Beim diesjährigen IOM-Summit in Köln war die IPI stark vertreten. Sowohl durch Kunden, die erfolgreich umgesetzte Projekte präsentiert haben, als auch durch Mitarbeiter der IPI, die ihr Fachwissen rund um SharePoint weitergegeben haben. Viel Spaß beim Ansehen der folgenden Videos:

Unser Kunde Dr. Hans-Jürgen Sturm von Amadeus im Interview

[[BLOGVIDEO:http://www.youtube.com/v/8jTyxfuphJs?version=3&hl=de_DE]]

Unser Kunde Thomas Furch von Celesio im Interview

[[BLOGVIDEO:http://www.youtube.com/v/K229-U_Cwwk?version=3&hl=de_DE]]

Pre-Conference-Interview mit Stefanie Stang und Holger Dümpelmann

[[BLOGVIDEO:http://www.youtube.com/v/zk-8GiEX5uQ?version=3&hl=de_DE]]

September 30
Praxiswissen pur am IOM-Summit 2011

DSCF1535.jpgInformative Vorträge und anregende Gespräche  in einer wundervollen Location mit Blick über Köln hat uns in den letzten Tagen der IOM-Summit 2011 geboten. Die neu geschaffene Konferenz adressierte die Themen Intranet und Kollaboration sowie Dokumentenmanagement und Enterprise 2.0.

 

Am ersten Tag des IOM-Summits konnten die Teilnehmer zwischen Ganztagesseminaren zu den Themen Intranetstrategien, Enterprise 2.0, Enterprise Search und SharePoint-Strategien und Methoden wählen. Ich habe mich für das Enterprise 2.0-Seminar von Joachim Lindner, Head of Research für die N:Sight Research GmbH, entschieden. Das Seminar vermittelte Basiswissen rund um Web 2.0 Tools und deren Einsatz im Unternehmen. Herr Lindner zeigte Einsatzmöglichkeiten anhand von Fallbeispielen auf und erläuterte Erfolgsfaktoren im Rahmen bzw. als Erweiterung des Intranets. Bei der anschließenden Aufgabe, eine Enterprise 2.0-Strategie für einen renommierten Kaffeehersteller zu entwickeln, sprudelten die Ideen bei den TeilnehmernDSCF1522.JPG

 

Der zweite Tag des IOM-Summits startete mit einer Keynote von Dr. Ulrich Kampffmeyer zum Thema „Zukunft des Informations- und Kollaborationsmanagement“.  Anschließend konnten sich die Teilnehmer zwischen unterschiedlichen Tracks entscheiden, in denen Praxisbeispiele vorgestellt und diskutiert wurden. Dr. Hans-Jürgen Sturm stellte dabei das von uns umgesetzte Portal zur Dokumenten-Kollaboration von Amadeus vor. Im gleichen Track berichtete Thomas Furch über das ebenfalls von der IPI umgesetzte Innovations- und Kollaborationsportal der Celesio AG. Insgesamt hat der IOM-Summit den Teilnehmern eine gute Mischung aus Vorträgen, Diskussionen und Demonstrationen von Lösungen geboten. Wir freuen uns schon heute auf den IOM-Summit 2012!

 

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September 14
Vier Trends in Wissensmanagement und Collaboration

Die in mehr als 300 SharePoint-Projekten gemachten Beobachtungen haben wir ausgewertet und in einer  Trendliste zusammengefasst. Darin wird verdeutlicht, auf welche Herausforderungen sich Unternehmen aktuell einstellen müssen und welche Entwicklungen zukünftig das Arbeiten prägen. Roland Klein, Geschäftsführer der IPI GmbH, sieht die Notwendigkeit, Unternehmen für sich wandelnde Informationsstrukturen und Arbeitsprozesse zu sensibilisieren: „Während unserer Arbeit konnten wir in den vergangenen Jahren eine kontinuierliche Veränderung in Unternehmen verschiedenster Branchen beobachten. Das Netzwerken ist in Form eines abteilungsübergreifenden Denken und Planen in Firmen angekommen. Diese stehen jetzt vor der Aufgabe, den Paradigmenwechsel in ihrer Unternehmenskultur und ihrer IT-Architektur zu verankern. Erfolgreich umgesetzte SharePoint-Projekte ermöglichen nicht nur den Wechsel, sondern fördern darüber hinaus dynamische Prozesse langfristig. Die vier vorgestellten Trends dokumentieren wiederkehrende Herausforderungen, denen Unternehmen begegnen werden.“

1. Social Networking erobert die UnternehmensweltFotolia_26722396_XS.jpg
 
Für neue, junge Mitarbeiter sind die Möglichkeiten der sozialen Vernetzung mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, die sie auch aktiv von ihren Arbeitgebern einfordern. Diese Tendenz zum kollaborativen Arbeiten wird sich in den kommenden Jahren mit dem Generationenwechsel weiter verstärken. Um diesem Anspruch gerecht zu werden und gleichzeitig vom beschleunigten Wissens- und Informationsaustausch zu profitieren, müssen Unternehmen eine Strategie definieren. Social-Networking-Werkzeuge sind umfassend in das Arbeitsleben der Mitarbeiter zu integrieren. Gleichzeitig müssen Fragen der Datensicherheit und des Persönlichkeitsschutzes geklärt sein. Hier empfiehlt sich, frühzeitig den Betriebsrat in die Planung einzubinden.
 
2. Herkömmliche Wege des Informationsaustauschs verlieren an Bedeutung
 
Im Informationsaustausch werden sich die Hierarchien verändern. Das klassische Denken in Ordnern verliert ebenso an Relevanz wie Emails und Dokumente. Monolithisch geschlossene Informationswege der Mitarbeiter werden ersetzt durch firmeninterne Alternativen wie Foren, Blogs, Wikis und Activity-Feeds. Dadurch können die Anwender offener partizipieren und das Potenzial für Synergien wächst deutlich an. Wissen verbleibt nicht mehr hinter geschlossenen Bürotüren, sondern wird übergreifend und personenunabhängig zugänglich gehalten.
 
3. Die IT-Abteilung wird zum Consultant
 
IT-Abteilungen werden weniger als klassische Helfer in Problemfällen tätig sein. Der Schwerpunkt verlagert sich hin zur Beratung, um die Nutzer in Unternehmen zu ermächtigen, selbst die Lösungen für ihre Anwendungsfälle zu kreieren. Hierfür müssen neue Kompetenzen in Bereichen wie Anwendertrainings, Helpdesk und Kommunikation erschlossen werden. Gleichzeitig wird eine klare Governance benötigt, um die Dynamik des sogenannten „User-Enablings“ beeinflussen zu können.
 
4. Modelle wichtiger als Technik
 
Technische Fragestellungen werden im Management von Wissen und Innovationen weiter von Bedeutung sein. Allerdings wird ein vorgelagertes und möglichst ganzheitliches Modell des Wissens- und Innovationsmanagements zunehmend wichtiger. Dabei kommen verschiedene Faktoren zum Tragen: Die Zielsetzung von Projekten muss klar definiert und in eine sinnvolle Informationsarchitektur eingebettet sein, die den Strukturen des Unternehmens gerecht wird und gleichzeitig nutzerfreundlich bleibt. Rollen und Aufgaben im System müssen den Anforderungen der Fachbereiche entsprechen. Damit die entwickelte Strategie nachhaltig implementiert wird, muss diese darüber hinaus durch die Unternehmensführung aktiv gestützt und über ein ständiges Nutzerfeedback evaluiert werden.

 

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